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Plagiatscheck: Wann lohnt sich eine Plagiatsprüfung?

5. Februar 2021, INFO

Du bist in den letzten Zügen deiner Abschlussarbeit und möchtest beim Zitieren auf Nummer sicher gehen? Dann könnte dir ein Plagiatscheck helfen, den du vor der Abgabe deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation in Auftrag geben kannst. Wir wägen für dich ab, wann sich dieser Service tatsächlich lohnt und worauf du bei der Wahl des Anbieters achten solltest.

Was ist ein Plagiatscheck und warum ist das sinnvoll?

Bei der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Eigenleistung von fremden Informationen und verwendeten Forschungsergebnissen abzugrenzen. Außerdem müssen deine Gedankengänge nachvollziehbar sein und daher genau belegt werden. Deswegen musst du angeben, woher die von dir genutzten Ideen stammen. Außerdem solltest du dich nicht mit fremden Federn schmücken. Korrektes Zitieren und Paraphrasieren ist schlichtweg eine Grundregel beim wissenschaftlichen Arbeiten.

Nimmst du es mit den Quellenangaben nicht ganz so genau, ist es gut möglich, dass du mit Konsequenzen wie einer Abmahnung oder sogar mit einer Anzeige rechnen musst. Denn es handelt sich bei einem sogenannten Plagiat um Diebstahl geistigen Eigentums. Es ist genau genommen eine Urheberrechtsverletzung. Dennoch ist es keine Seltenheit, dass selbst in der Öffentlichkeit stehende Personen mit dem Vorwurf des Plagiats konfrontiert werden und ihnen der akademische Titel aberkannt wird. Gibst du eine wissenschaftliche Arbeit ab, nimmt die Universität eine Plagiatsprüfung mit einer dafür vorgesehenen Plagiatssoftware vor. Kaum verwunderlich also, dass viele Studierende etliche Stunden damit verbringen, die Quellen ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu überprüfen. Denn ein Plagiat entsteht natürlich nicht immer mit böser Absicht. Manchmal führen Unachtsamkeit oder Zeitmangel dazu, dass eine Quelle falsch oder gar nicht angegeben wurde. Menschen machen Fehler. Ein professioneller Plagiatscheck vor der Abgabe nimmt dir diese mühsame Arbeit ab.

So läuft der Plagiatscheck ab

Die Plagiatsprüfung ist heutzutage softwaregestützt und damit eine vergleichsweise schnelle Angelegenheit. Das bedeutet, dass eine spezielle Plagiatssoftware nach dem Upload des Dokumentes automatisch überprüft, ob es für Sätze und Abschnitte Übereinstimmungen im Internet gibt und diese Textpassagen nicht mit Quellen belegt wurden. Nach der Überprüfung erhältst du einen Report zu deinem geleisteten Werk. Dieser zeigt an, wie hoch der Plagiatsanteil ist und listet alle verdächtigen Textabschnitte für dich auf. Somit kannst du einem Verstoß auf einfache Weise verbeugen – auch wenn du deine wissenschaftliche Arbeit in einer Fremdsprache verfasst hast.

Was tun, wenn der Plagiatsanteil hoch ist?

Wenn als Ergebnis der Quellenüberprüfung deiner wissenschaftlichen Arbeit viele Stellen markiert wurden, solltest du dies keinesfalls ignorieren, aber auch nicht in Panik ausbrechen. Schließlich hast du mit dem Plagiatscheck genau für diese Situation vorgesorgt. Schau dir den Report in Ruhe an und überarbeite die Quellenangaben für die auffälligen Textpassagen, sofern notwendig. Denn das ist nicht immer der Fall.

Welche Vor- und Nachteile bringt ein Plagiatscheck?

Ein Plagiatscheck verschafft dir eine gewisse Sicherheit hinsichtlich der Qualität deiner wissenschaftlichen Arbeitsweise. Denn so kannst du grobe Fehler bei den Quellenangaben aufdecken, bevor du das Dokument offiziell abgibst. Da eine Abschlussarbeit sowieso eine zeitaufwendige Angelegenheit für viele Studierende ist, kannst du dir damit einen Haufen Zeit sparen. Wenn du weißt, dass ordentliches Zitieren nicht unbedingt deine Stärke ist, kann das sicherlich eine Hilfe sein. Allerdings kannst du dich nicht blind auf die softwaregestützte Prüfung verlassen. Es könnte sein, dass Ähnlichkeiten beim Literatur- und Inhaltsverzeichnis oder allgemeine Ausdrucksweisen fälschlicherweise im Report beanstandet werden. Außerdem gibt es Unterschiede bei den Anbietern, weshalb du dich vorher zu den einzelnen Angeboten informieren solltest.

Kostenlose versus professionelle Plagiatsprüfung: Vor- und Nachteile

Natürlich ist das Budget von Studierenden beschränkt, weshalb kostenlose Angebote verlockend klingen. Allerdings solltest du dich bei der Wahl eines Anbieters vorher dazu informieren, wie mit deinen Daten umgegangen wird – Stichwort Datenschutz! Gerade bei kostenlosen Anbietern wird das nicht unbedingt transparent geschildert. Außerdem gibt es bei kostenlosen Plagiatschecks häufig einen weiteren Haken, zum Beispiel eine Beschränkung bei der Zeichen- oder Seitenanzahl. In solchen Fällen bist du dazu gezwungen, deine wissenschaftliche Arbeit in kürzere Passagen zu stückeln. Das ist nicht nur arbeitsaufwendig, sondern birgt auch ein gewisses Fehlerpotential. Andere kostenlose Anbieter ermöglichen zwar den Upload der gesamten Arbeit, selbst wenn diese länger ausfällt. Dafür wird nicht jeder einzelne Satz geprüft, sondern nur jeder zweite oder dritte. Auch hier ist Vorsicht geboten. Wenn du dir nur bei einer Quelle nicht ganz sicher bist und hier dem Plagiieren vorbeugen möchtest, kann ein kostenloser Plagiatscheck aber absolut ausreichend sein.

Die Kosten für eine professionelle Plagiatsprüfung halten sich in Grenzen und sind deutlich geringer als die Ausgaben für eine lange Partynacht. Eine Prüfung ist für kürzere Texte meist schon ab 15 Euro zu haben. Es macht also durchaus Sinn über diese kleine Investition nachzudenken. Für dein Geld bekommst du in der Regel einen umfassenden Report und weitere Services, wenn du Fragen oder Probleme dazu hast. Das Thema Datenschutz wird bei bezahlten Anbietern generell transparent und professionell gehandhabt. Du bekommst also etwas für dein Geld.

Wie findest du für dich die richtige Plagiatssoftware?

Nun weißt du, worauf es bei der Wahl des Anbieters ankommt und welche Unterschiede bestehen können. Um dir die weitere Suche nach dem passenden Angebot zu ersparen, stellen wir dir ein paar Softwares zur Plagiatsprüfung für Studierende vor.

Kostenlose Software zur Plagiatsprüfung

  • Google Scholar: kostenlose Plagiatsprüfung durch die Google Scholar Suchmaschine, die sich zur Literaturrecherche bei einzelnen Sätzen und Textpassagen gut eignet.
  • PlagScan: Bei der Registrierung erhältst du ein kostenloses Testguthaben um das Angebot von PlagScan unverbindlich auszuprobieren. Möchtest du mehr prüfen lassen, kannst du dich zwischen Paketen entscheiden, in denen unterschiedlich viele Seiten bzw. Wörter inkludiert sind. Dein gewähltes Paket kannst du für mehrere Arbeiten oder Dokumente nutzen. Datenschutz wird hier übrigens großgeschrieben.

Kostenpflichtige Software zur Plagiatsprüfung

  • BachelorPrint: Um mögliche Duplikate ohne Quellennachweis in deinem Text ausfindig zu machen, kannst du auf BachelorPrint zurückgreifen. Das Dokument wird nach der Prüfung automatisch gelöscht und mit Sicherheit in keiner Datenbank verstauben. Die Preise staffeln sich nach der Anzahl der Wörter deiner wissenschaftlichen Arbeit. Schon nach zehn Minuten erhältst du den Report. Außerdem wirbt der Anbieter mit anderen Services wie Druck, Bindung oder Korrekturlesen, die Studierenden mit Zeitnot besonders gelegen kommen.
  • Scribbr: Die Plagiatssoftware von Scribbr wirbt ebenfalls mit schnellen Ergebnissen innerhalb von zehn Minuten. Darüber hinaus kann die Software nicht nur direkte Zitate, sondern auch Paraphrasen erkennen. Hier kannst du ebenfalls zwischen drei Paketen das passende Angebot für dich wählen. Außerdem kannst du dir beim Thema Datenschutz sicher sein und zusätzliche Leistungen wie ein Lektorat oder Korrekturlesen erwerben. Ein weiterer Tipp: Nutze die kostenlosen Zitierhilfen von Scribbr.

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Roman Peter

Autor

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