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Selbstmotivation im Studium: Unsere 6 Tipps

2. April 2021, INFO, TIPPS

Langweilige Vorlesungen, eine Hausarbeit nach der anderen und die vielen Dinge, die man zusätzlich erledigen muss: Studieren ist oft anders als man es sich vorstellt. Treffen dann die eigenen Erwartungen auf die ungeschönte Realität, ist man schnell dazu verleitet, die ganze Situation zu hinterfragen oder das Studium gar hinschmeißen zu wollen. Dabei durchlaufen wohl die allermeisten Studierenden unterschiedlichste Phasen, in welchen der Studienfortschritt besser oder schlechter gelingt. Wenn du dich aber gar nicht mehr für dein Studium aufraffen kannst und deine Selbstmotivation auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt ist, wird es definitiv Zeit etwas daran zu ändern. Wir verraten dir wie du deine Ziele wieder ins Auge fasst, sie nachhaltig verfolgst und zurück zu deiner Motivation findest.

1. Alles zu viel im Studium? Setze dir greifbare Ziele

Die Gründe können vielfältig sein, warum dir dein Studium keinen Spaß macht oder die anfängliche Begeisterung zwischen den Semestern abhandengekommen ist. Dabei müssen die Motivationsprobleme nicht unbedingt mit dem Lernstoff bzw. Studienfach selbst zu tun haben. Vielleicht ergeht es dir so wie vielen anderen Studierenden, die neben dem Hochschulalltag jeder Menge Belastungen ausgesetzt sind: zeitintensive Praktika, schlecht bezahlte Nebenjobs oder ein langer Pendelweg zur Uni. Wächst dir alles über den Kopf hinaus, entsteht Überforderung und das wirkt sich natürlich auf die Motivation aus. Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst oder dich gerade in einer besonders intensiven Phase befindest, ist es vielleicht schwer vorstellbar, wie du bis zu deinem Abschluss durchhalten sollst. Statt dir aber ständig das unerreichbare Ziel vor Augen zu halten, versuche in kleinen, greifbaren Schritten zu denken. Leite dir davon stetig neue, motivierende Zwischenziele ab wie die kommenden Semesterferien, das Ende der bevorstehenden Prüfungsphase oder das nächste freie Wochenende. Den Mount Everest besteigt man schließlich auch nur in einzelnen Etappen. Aber jeder Schritt bringt dich näher zum großen Ziel.

2. Geh die unangenehmen Dinge sofort an, anstatt sie aufzuschieben

Ab jetzt heißt es: Schluss mit dem ständigen Aufschieben. Wartest du jedes Mal bis die Deadline bedrohlich nahe rückt und zu schlaflosen Nächten führt, hat das nichts mit Effizienz und smarter Zeiteinteilung zu tun. Es verursacht nur unnötig Stress im Studium, auch wenn die sogenannte Prokrastination bei Studierenden weit verbreitet ist. Das soll dich aber nicht davon abhalten, es für dich persönlich zu ändern. Denn den Fristen ständig hinterherzujagen ist nicht nur unangenehm, sondern mindert darüber hinaus deine Leistungsfähigkeit. Außerdem ist Stress auf Dauer ungesund – körperlich und psychisch. Unsere Empfehlung lautet daher: Konsequenz. Wenn etwas besonders schwierig oder anstrengend erscheint, solltest du die Sache immer gleich bzw. früh genug angehen. Denn auf diese Weise kannst du selbst den Druck rausnehmen. Ist der Anfang einmal gemacht, werden dir die nächsten Schritte mit Sicherheit leichter fallen.

3. Feile an deiner Selbstorganisation

Wenn Ordnung und Organisation nicht zu deinen Stärken gehören, solltest du dir diesen Tipp besonders zu Herzen nehmen. Vergeht dir die Lust am Studium, weil dir alles zu viel wird, kannst du dir dein Leben durch mehr Struktur im Alltag deutlich erleichtern. Dazu gehört ein ausgearbeiteter Plan für deine Wochen und Tage, damit du weißt, was bis wann zu erledigen ist. Außerdem kannst du auf diese Weise unangenehmen Überraschungen entgegenwirken, die automatisch Stress in den Studienalltag bringen. Mit unseren Tipps für erfolgreiches Studieren durch mehr Selbstorganisation bekommst du viele hilfreiche Tools an die Hand, um den Überblick im Studium zu bewahren. So verlierst du deine Ziele nicht aus den Augen und kannst mit Stolz auf deinen Fortschritt blicken.

4. Nimm dir Pausen und gönn dir Belohnungen

Erfolgreiche Menschen legen großen Wert auf ihre Pausen. Das ist eine wichtige Grundregel, bei der du keine Ausnahme machen solltest. Denn Erholungsphasen sind notwendig, um leistungsfähig zu bleiben und den Spaß an der Sache nicht zu verlieren. Denn selbst die schönste Aufgabe kann durch zu wenig Pausen irgendwann Stress erzeugen. Mindestens genauso relevant sind Belohnungen für deine erreichte Zwischenziele. Oft steigt die Motivation automatisch mit der Aussicht auf ein schönes Ereignis wie einen Tagesausflug ins Grüne oder das Treffen mit der besten Freundin bzw. dem besten Freund. Allerdings ist das in anstrengenden Phasen gar nicht so leicht. Allzu schnell wird man dazu verleitet einfach weiter zu lernen oder zu arbeiten, anstatt sich die wohlverdiente Unterbrechung zu gönnen. So schwer es auch sein mag, aber in diesem Punkt solltest du wirklich konsequent bleiben. Denn wenn die Tage zu wenig Stunden haben, hat deine Erholung absolute Priorität und ist ein wichtiges Investment in deinen Studienfortschritt, deine Motivation und deine Gesundheit. Durch das Abschalten wirst du mit frischem Kopf umso besser und schneller wieder an deine Aufgaben gehen können. Oft kommt dann die Motivation ganz von allein.

5. Arbeite mit anderen zusammen

Vielleicht gehörst du ja zu den Menschen, die sich von der Dynamik einer Gruppe schnell mitreißen lassen und auf diese Weise leichter zu motivieren sind. Schließlich kann jeder noch so zähe Lernstoff mit anderen besser bewältigt werden. Kommen die richtigen Leute zusammen, ist Spaß garantiert und das unabhängig von der eigentlichen Aufgabe. Auch der gemeinsame Austausch zu Sorgen oder Problemen ist für viele eine große Unterstützung. Zusammen steht man schwierige Zeiten schlicht und ergreifend leichter durch. Hast du dann mal einen Tiefpunkt, helfen dir die anderen sicher gerne und umgekehrt. Allerdings kann die Arbeit in Gruppen genauso gut in eine ganz andere Richtung gehen. Befinden sich in deinem Umfeld viele Personen, die dich ständig runterziehen, sich dauernd über das Studium beschweren oder schlechte Stimmung verbreiten, solltest du das beobachten und ansprechen. Für deine Motivation ist es von großer Wichtigkeit, mit wem du dich umgibst und welche Atmosphäre dabei herrscht. Schließlich prägt uns unser Umfeld meist mehr als wir glauben.

6. Hinterfrage deine Erwartungen an dich selbst

Du bist mit deinen Leistungen ständig unzufrieden oder fühlst dich von deinem Umfeld unter Druck gesetzt? Dann stell dir selbst einmal die Frage, was eigentlich realistisch ist. Sich an der Leistung oder dem Leben anderer zu messen muss zwangsläufig in endlosen Komplexen enden. Denn es kommt nicht darauf an, wie gut du im Vergleich bist, sondern worin deine Stärken liegen, was dir Spaß macht und wie du beides zusammen für deine Ziele nutzen kannst. Manchmal ist aber genau das der springende Punkt. Wenn du nicht genau weißt, worin du gut bist und welche Stärken du hast, frag doch mal eine gute Freundin bzw. einen guten Freund. Das Gespräch mit einer nahestehenden Person ist oft enorm hilfreich, um wieder mehr Vertrauen in sich selbst zu fassen und um mit Druck von außen umzugehen.

Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass jeder noch so gute Lerntipp fürs Studium nicht hilft und du schlicht und ergreifend im falschen Studiengang gelandet bist, solltest du dir dazu ernsthafte Gedanken machen. Scheitern ist keine Schande, sondern ein wichtiger Teil im Leben. Außerdem hast du dadurch die Chance, einen neuen Weg einzuschlagen. Bist du auf der Suche nach einem anderen Studium, helfen dir unsere Tipps zur richtigen Studienwahl sicher weiter.

Fazit: Nicht aufgeben, sondern dranbleiben

Sei dir dessen bewusst, dass auf jede noch so anstrengende Phase wieder gute Zeiten folgen. Probiere die verschiedenen Tipps aus und hab ein wenig Geduld mit dir und deinem Studium. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die plötzlich und unverhofft zur Veränderung beitragen. Wenn du für dich und deine Motivationsprobleme jedoch gar keine Lösung siehst, scheu dich nicht davor, dir von anderen helfen zu lassen.

Roman Peter

Autor

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