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33 Tipps für ein plastikfreies Leben

18. Juni 2021, INFO, TIPPS

Egal, ob Mikroplastik im Abwasser, Plastikmüll in den Meeren oder auf den Straßen: Die Umwelt leidet und immer mehr Menschen sind auf der Suche nach sinnvollen Alternativen. Obwohl Nachhaltigkeit in aller Munde ist, kann der Weg zu weniger Plastikmüll ziemlich nervenaufreibend sein. Zum einen ist vieles in Plastik verpackt, zum anderen ist nicht immer ersichtlich, dass Plastik enthalten ist – Stichwort Mikroplastik. Bei uns bekommst du einen Haufen Tipps, wie du möglichst viel Plastik vermeiden kannst.

Plastikfrei im Badezimmer

Plastik, wohin das Auge reicht: Gerade beim Blick ins Bad wird die Menge an unnötigem Plastikmüll mehr als deutlich. Doch zum Glück denken Drogeriemärkte in Ansätzen um und haben ihr Sortiment mit Naturprodukten aufgestockt, die nicht nur ohne Plastik, sondern auch ohne Tierversuche auskommen. Viele der folgenden Produkte erhältst du ebenso im Unverpacktladen, in Geschäften mit Naturkosmetik oder im Internet.

  • Duschseife und festes Shampoo sind die perfekte Alternative zu Kosmetik- und Pflegeprodukten in Plastikflaschen. Auch den Einweg Seifenspender aus Plastik kannst du getrost durch ein Stück Seife ersetzen. Bei diesen Produkten wird auf Mikroplastik verzichtet und bei der Verpackung auf Nachhaltigkeit gesetzt.
  • Deo Creme oder Deo am Stück kommen in der Regel ohne Aluminium, Alkohol und Mikroplastik aus. Außerdem kannst du diese meist viel länger verwenden als Deodorants in der Sprühflasche.
  • Rasierhobel bzw. Rasierer aus Holz oder Metall halten ewig und schonen die Umwelt. Dabei sind Rasierhobel nicht nur etwas für Männer – sie sind für Frauen natürlich genauso geeignet! Also: Versuchs doch mal ohne Einwegrasierer oder Rasierer aus Plastik für eine glatte Haut. Statt Rasierschaum kannst du eine tolle Rasierseife oder einfach nur Wasser verwenden.
  • Hochwertiges Kokosöl spendet deiner Haut Feuchtigkeit und das ganz ohne Plastik. Denn anders als die allermeisten Hautcremes und Lotionen, erhältst du Kokosöl im Einwegglas. Darüber hinaus findest du in jedem Drogeriemarkt bereits Hautcremes in Metalldosen, die du als Aufbewahrungsmöglichkeit weiterverwenden kannst.
  • Zahnbürste aus Holz oder Bambus und mit Naturborsten bieten sich an, wenn du beim Zähneputzen ebenfalls plastikfrei unterwegs sein möchtest. Die Materialien ökologischer Alternativen für die Mundhygiene können wunderbar kompostiert werden. Zahnbürsten ohne Plastik und Zahnseide aus Naturmaterialien findest du bereits in den meisten Drogeriemärkten.
  • Zahnputztabletten und Mundspülung zum selber machen sind vielleicht noch nicht ganz so verbreitet wie die Holzzahnbürste, dafür aber eine hervorragende Alternative zur Zahnpastatube und Plastikflasche mit Mundwasser. Die Tabletten zum Zähneputzen erhältst du in Drogeriemärkten oder in Unverpacktläden. Die Mundspülung kannst du aus abgekochtem Wasser (500 ml), Natron (1,5 TL) und Ölen wie Pfefferminzöl, Nelkenöl oder Teebaumöl (5-10 Tropfen jeweils) selbst herstellen.
  • Wattepads aus Baumwolle oder aus alten Stoffresten vermeiden einen Haufen Müll durch einmal verwendete Abschminktücher aus der Plastikverpackung. Davon brauchen die allermeisten Frauen nämlich 3 bis 4 pro Tag! Gib Creme oder Öl auf das Pad, um deine Haut sanft zu reinigen und gleichzeitig zu pflegen.
  • Mehrwegprodukte für die Monatshygiene wie Menstruationstassen, Stoffbinden oder Periodenslips sparen jede Menge Plastikmüll und können ganz einfach ausgespült bzw. in der Waschmaschine gewaschen werden. Dabei gibt es schon so viele unterschiedliche Produkte und Anbieter, dass es mittlerweile für jede Frau das passende Produkt gibt.
  • Wiederverwendbare Wattestäbchen aus Bambus oder Ohrlöffelchen aus Metall sorgen dafür, dass die Plastikstäbchen aus deinem Badezimmer und deinem Hausmüll verschwinden.
  • Kamm und Haarbürste aus Holz oder Bambus sehen nicht nur schöner aus, sondern sind obendrein auch gesund. Denn die Naturmaterialien verteilen das natürliche Fett deiner Kopfhaut bis in die Spitzen – die beste Pflege für deine Haare.
  • Duftende WC Tabs ganz ohne Plastik klingt nach einem Ding der Unmöglichkeit? Nicht, wenn du sie selbst herstellst. Dafür verwendest du ganz einfach das Haushaltswunder Natron. Die Details findest du in der Anleitung.
  • Mit selbstgemachten Badreinigern sparst du Plastik und verzichtest auf umweltbelastende Chemikalien. Dabei wirken sie genauso gut gegen Schmutz und Dreck wie übliche Reiniger im Handel. Das Geheimnis von DIY-Putzmitteln? Zitronensäure und diese Beschreibung für Kalklöser zum Selbermachen.

Vermeidung von Plastik in der Küche und im Haushalt

Nicht nur im Bad, sondern auch im restlichen Teil der Wohnung verschwenden wir Menschen jede Menge Plastik im Alltag – außer, du änderst etwas daran. Mit vielen der folgenden Tipps kannst du gleich etwas gegen deinen Plastikverbrauch tun:

  • Holzbürsten zum Geschirrwaschen kannst du guten Gewissens kaufen. Zum einen handelt es sich dabei um ein Naturprodukt und zum anderen lässt sich der Bürstenkopf ganz einfach austauschen. So sparst du wertvolle Ressourcen und verzichtest auf Plastik.
  • Selbstgemachte Spülmittel aus Natron (1 TL), Essig (1 EL) und ein paar Tropfen ätherischem Öl deiner Wahl schonen die Umwelt in jeglicher Hinsicht und sind im Handumdrehen hergestellt.
  • Spülmaschinentabs ohne oder mit wasserlöslicher Folie finden ihren Weg bereits in immer mehr Haushalte. Denn mit der Zeit kommt durch die Umverpackung herkömmlicher Tabs jede Menge Plastikmüll zusammen, was du auf diesem Wege umgehen kannst.
  • Schneidebretter aus Holz halten nicht nur länger, sondern sind gleichzeitig hygienischer. Denn Bambus, Kiefern- oder Olivenbaumholz verfügt über antimikrobielle Eigenschaften. Außerdem kann es bei Plastikbrettchen passieren, dass durch das Schneiden mit scharfen Messern kleine Plastikteilchen in dein Essen gelangen. Nicht gerade appetitlich, oder?
  • Glasreiniger kannst du ebenfalls selbst herstellen. Mische dafür Bio-Ethanol und Wasser (je 250 ml) mit Apfelessig (2-3 TL). Fülle die Lösung in bereits vorhandene Sprühflaschen und nutze diese so lange wie möglich. Für Fenster und Spiegel ohne Streifen nutze ein fusselfreies Baumwolltuch zum Nachwischen.
  • Plastikfreie Müllentsorgung durch Müllbeutel aus Zeitungspapier ist die ökologische Antwort auf die Berge an Müllsäcken aus Plastik. Leg einfach mehrere Zeitungsblätter übereinander und gib sie in den Mülleimer. Mülltrennung nicht vergessen!
  • Pfannenwender, Kochlöffel und andere Küchenutensilien solltest du gegen plastikfreie Alternativen aus Holz oder Metall tauschen – vor allem, wenn eine Neuanschaffung ansteht. Denn über Küchenhelfer aus Plastik können gesundheitsschädliche Stoffe ins Essen gelangen.
  • Klassisches Kaffeekochen wie zu Omas Zeiten liegt absolut im Trend und schont deinen Geldbeutel zugleich. Denn vergleichst du den Kilopreis für Kaffeekapseln und berücksichtigst die anfallende Müllmenge, fällt dir der Umstieg zu Fairtrade Kaffeebohnen sicher nicht schwer. Kaffee ist nicht so dein Ding? Dann lerne jetzt mehr über Kaffeealternativen.
  • Der plastikfreie Einkauf ist eine ziemliche Herausforderung, gelingt aber vor allem dann, wenn du konsequent dran bleibst. Versuche Stück für Stück auf Produkte aus Unverpacktläden und von Bauernmärkten umzustellen. Und führt dich dein Weg doch in einen Supermarkt, wähle insbesondere Produkte in Glas- und Mehrwegverpackungen. Frisch zu kochen ist übrigens generell ein super Plastikvermeider und gesund zugleich.

Weniger Plastik in der Uni und auf Reisen

Morgens schnell einen Kaffee zum Mitnehmen oder zwischendurch einen Schokoriegel aus dem Snackautomaten? Keine Frage – all das versüßt Studierenden den Tag! Aber das hat seinen Preis. Auch auf Reisen ist es nicht immer einfach auf Plastikmüll zu verzichten. Aber mit ein paar Tricks lässt sich ein Großteil des Abfalls sowohl im Unialltag als auch im Urlaub vermeiden.

  • Mehrwegbecher sind in vielen Cafés mittlerweile gerne gesehen oder du bereitest dir deinen Lieblingskaffee zuhause zu. Versuche auf jeden Fall Coffee-to-go Becher aus Pappe und Plastik zu vermeiden. Denn sogar in Pappbechern ist häufig Kunststoff enthalten. Auf Reisen kann man einen Mehrwegbecher generell gebrauchen.
  • Bring Snacks von zuhause mit und nutze das Mensa Angebot an deiner Hochschule. Wenn du einkaufen musst, dann verzichte die vielen To-go-Angebote wie Salate oder Sandwiches. Im Idealfall hast du dein Essen sogar in Metalldosen, Schraubgläsern oder Bienenwachstüchern verpackt, die du ganz einfach waschen kannst. Außerdem gilt: Finger weg von Frischhaltefolie!
  • Wasserflaschen aus Glas oder Mehrweg-Plastikflaschen sind die bessere Wahl als dir jeden Tag im Supermarkt oder am Snackautomaten eine Flasche Mineralwasser zu kaufen.
  • Stoffbeutel und Taschen aus Naturstoffen dabei zu haben, kann nie schaden – auch nicht im Urlaub!
  • Wähle deine Materialien für die Uni bewusst. Verwende bereits gekaufte Schnellhefter mehrmals und achte beim Einkauf von Schreibmaterialien darauf, dass diese möglichst nicht in Plastik verpackt sind und aus Naturmaterialien bestehen.
  • Fülle Kugelschreiber, Textmarker und Druckerpatronen auf, anstatt diese wegzuschmeißen und gleich neu zu kaufen. Gerade durch das Befüllen von Druckerpatronen kannst du jede Menge Geld sparen.
  • Bücher ausleihen oder gebraucht kaufen spart ebenfalls Plastikmüll. Denn neue Bücher sind häufig in Folie verpackt. Außerdem wurde für jedes gedruckte Buch wertvolle Rohstoffe verwendet.

Party ohne Plastikmüll

Deine nächste Party steht an? Dann folge doch dem Trend und versuche den Abend plastikfrei zu gestalten. Der positive Nebeneffekt: Du bist eine Inspiration und kannst somit erreichen, dass es dir andere nachmachen. So geht’s:

  • Verzichte auf Einweggeschirr, denn warum sollte man bei einer Party nicht von normalen Tellern essen, Besteck aus Metall benutzen oder aus Gläsern trinken können? Außerdem schaut das gleich viel besser aus als das Plastikgeschirr aus dem Supermarkt. Und noch ein Tipp: Beim Fingerfood brauchst du gar kein Geschirr oder Besteck!
  • Lass deine Gäste das eigene Geschirr mitbringen, wenn du zu wenig zuhause hast. Der Spaß ist vorprogrammiert und der Abwasch bleibt nicht an dir hängen.
  • Mit Servietten aus waschbaren Tüchern vermeidest du richtig viel Müll – auch Plastikmüll. Schließlich sind Einmalservietten in Plastik verpackt.
  • Säfte und Wein in Glasflaschen mit Naturkorken sind nicht nur ökologischer, sondern schmecken meistens besser als die Getränke aus Kunststoffverpackungen.
  • Verpacke Geschenke in Zeitungspapier oder Stoffbeuteln. Denn Geschenkpapier ist häufig mit Kunststoff beschichtet und darf nicht einmal im Papiermüll entsorgt werden.

Du bist noch auf der Suche nach coolen Party-Spielen? Hier findest du Trinkspiele und Party-Games für einen gelungenen Abend.

Fazit: Beginne lieber heut als morgen, aber setz dich nicht unter Druck

Jede Veränderung benötigt Zeit – auch ein plastikfreies Leben. Wenn du aber dran bleibst, kannst du zum Thema Nachhaltigkeit einen großartigen Beitrag leisten und andere im Studium ebenfalls dazu animieren, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Wir wünschen dir viel Erfolg.

Marie-Louise

Autor

Marie-Louise ist unsere Marketingassistentin und kennt viel zu viele Fakten über die Welt. Sie liebt es zu Reisen und verschiedene Sprachen zu lernen. Wenn Sie mal nicht ein Museum besucht, ist Sie wahrscheinlich beim nächsten Burrito Stand.

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